Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 19.10.2026
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Lucius Hochow, handelnd unter der geschäftlichen Bezeichnung „Erstblick“, c/o IP-Management #12381, Ludwig-Erhard-Straße 18, 20459 Hamburg (nachfolgend „Anbieter“), und seinen Kunden (nachfolgend „Kunde“). Sie gelten unabhängig davon, ob der Vertrag über die Website https://erstblick.com, über einen persönlichen Angebotslink, im Kundenportal, per E-Mail, telefonisch oder im persönlichen Gespräch zustande kommt.
(2) Diese AGB gelten für Unternehmer im Sinne des § 14 BGB und für Verbraucher im Sinne des § 13 BGB, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes geregelt ist. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
(3) Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihnen ausdrücklich in Textform zu.
(4) Individuelle Vereinbarungen, insbesondere das vom Kunden angenommene Angebot, haben Vorrang vor diesen AGB.
(5) Vertragssprache ist Deutsch. Die AGB sind in der jeweils aktuellen Fassung unter https://erstblick.com/agb/ abrufbar und können dort gespeichert und ausgedruckt werden.
§ 2 Leistungen
(1) Der Anbieter erstellt im Auftrag des Kunden insbesondere Websites in verschiedenen Paketen, Landingpages, Werbeanzeigen bei Meta und Google, Texte, Artikel und Webdesign (Gestaltung ohne technische Umsetzung). Auf Wunsch richtet der Anbieter Hosting und Domain auf den Namen des Kunden ein und übernimmt eine monatliche Betreuung.
(2) Umfang, Preis und Zeitplan der jeweiligen Leistung ergeben sich aus dem schriftlichen Angebot. Ein vor dem Angebot gezeigter Entwurf ist kostenlos und unverbindlich und begründet keinen Anspruch auf Vertragsschluss.
(3) Die Erstellung von Websites, Landingpages, Texten, Artikeln, Gestaltungen und die Einrichtung von Werbeanzeigen sind Werkleistungen. Die monatliche Betreuung der Website und die laufende Betreuung von Werbeanzeigen sind Dienstleistungen.
(4) Der Anbieter darf zur Erfüllung seiner Leistungen geeignete Dritte (z. B. Erfüllungsgehilfen oder technische Dienstleister) einsetzen, sofern dem keine berechtigten Interessen des Kunden entgegenstehen. Ein Anspruch auf Leistung durch eine bestimmte Person besteht nicht, sofern nichts anderes vereinbart ist.
§ 3 Vertragsschluss
(1) Das schriftliche Angebot des Anbieters ist ein verbindliches Angebot zum Vertragsschluss. Es ist, soweit darin nicht anders angegeben, 30 Tage gültig.
(2) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde das Angebot annimmt, entweder online über den Angebotslink durch Bestätigung der Annahme oder mündlich bzw. in Textform gegenüber dem Anbieter. Bei der Online-Annahme bestätigt der Kunde zugleich, dass er diese AGB zur Kenntnis genommen hat und mit ihrer Geltung einverstanden ist.
(3) Der Anbieter bestätigt den Vertragsschluss unverzüglich per E-Mail und übermittelt dem Kunden dabei das angenommene Angebot und diese AGB in speicherbarer Form.
§ 4 Mitwirkung des Kunden
(1) Der Kunde stellt die für die Leistung erforderlichen Inhalte (insbesondere Texte, Fotos, Logos und Zugangsdaten) rechtzeitig bereit und füllt den Kickoff-Fragebogen aus. Verzögert sich die Bereitstellung, verschieben sich vereinbarte Termine entsprechend.
(2) Der Kunde versichert, dass er an allen von ihm gelieferten Inhalten die erforderlichen Rechte besitzt und dass deren Verwendung keine Rechte Dritter verletzt. Er stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer Verletzung dieser Pflicht beruhen, es sei denn, der Kunde hat die Verletzung nicht zu vertreten.
(3) Für die rechtliche Zulässigkeit der Inhalte, die der Kunde vorgibt oder freigibt (etwa Werbeaussagen, Preise, Pflichtangaben im Impressum), ist der Kunde verantwortlich. Der Anbieter schuldet keine Rechtsberatung.
(4) Domain, Hosting-Konto und Werbekonten werden auf den Namen des Kunden angelegt und gehören dem Kunden. Der Kunde räumt dem Anbieter die für die Leistung erforderlichen Zugänge ein. Für Kosten, die Dritte dem Kunden für Domain, Hosting oder Werbung berechnen, ist der Kunde selbst verantwortlich, soweit nichts anderes vereinbart ist.
§ 5 Korrekturrunden und Abnahme
(1) Im Paket Website Start sind zwei, im Paket Website Wachstum drei Korrekturrunden enthalten. In den Paketen Maßarbeit und Enterprise ist die Zahl der Korrekturrunden nicht begrenzt. Für sonstige Leistungen gilt die Zahl aus dem Angebot. Eine Korrekturrunde ist eine gesammelte Rückmeldung des Kunden zum vorgelegten Stand.
(2) Weitere Korrekturrunden und Änderungswünsche, die über das Angebot hinausgehen, berechnet der Anbieter nach vorheriger Absprache nach Aufwand mit einem Stundensatz von 69 Euro netto.
(3) Der Kunde prüft die fertige Leistung im Abnahme-Portal oder auf anderem vereinbartem Weg und erklärt die Abnahme durch Freigabe. Die Abnahme darf nicht wegen unwesentlicher Mängel verweigert werden.
(4) Ist der Kunde Unternehmer, gilt die Leistung als abgenommen, wenn der Anbieter ihm nach Fertigstellung eine angemessene Frist von 14 Tagen zur Abnahme gesetzt hat und der Kunde die Abnahme innerhalb dieser Frist nicht unter Angabe mindestens eines Mangels verweigert hat. Ist der Kunde Verbraucher, tritt diese Wirkung nur ein, wenn der Anbieter ihn zusammen mit der Aufforderung zur Abnahme in Textform auf diese Folge hingewiesen hat (§ 640 Abs. 2 BGB).
(5) Die Website wird erst nach Abnahme und auf Anweisung des Kunden veröffentlicht. Mit der Veröffentlichung auf Wunsch des Kunden gilt die veröffentlichte Fassung als abgenommen.
§ 6 Monatliche Betreuung
(1) Die monatliche Betreuung der Website enthält je Paket ein Zeitkontingent für Änderungen (Start 15 Minuten, Wachstum 30 Minuten, Maßarbeit 60 Minuten, Enterprise 120 Minuten pro Kalendermonat). Der Zeitaufwand je Änderungswunsch wird nach festen Richtwerten bemessen, die der Anbieter dem Kunden vor der Umsetzung mitteilt.
(2) Nicht genutzte Zeit verfällt am Ende des Kalendermonats. Übersteigt ein Änderungswunsch das verbleibende Kontingent, nennt der Anbieter dem Kunden vorher den zusätzlichen Betrag nach Stundensatz. Die Umsetzung erfolgt erst nach Zustimmung des Kunden.
(3) Die Betreuung beginnt mit der Veröffentlichung (Livegang) der Website, sofern im Angebot nichts anderes vereinbart ist.
§ 7 Werbeanzeigen
(1) Das Werbebudget zahlt der Kunde direkt an die jeweilige Plattform (z. B. Meta oder Google). Es ist nicht im Preis des Anbieters enthalten.
(2) Für die Ausspielung, Freigabe und Wirkung von Anzeigen gelten die Bedingungen der jeweiligen Plattform, auf die der Anbieter keinen Einfluss hat. Der Anbieter schuldet eine fachgerechte Einrichtung und Betreuung, aber keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg, insbesondere keine bestimmte Zahl an Anfragen, Klicks oder Umsätzen.
§ 8 Preise und Zahlung
(1) Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Ist der Kunde Verbraucher, werden ihm Endpreise einschließlich Umsatzsteuer angegeben.
(2) Die Zahlung erfolgt auf Rechnung per Überweisung.
(3) Für einmalige Leistungen stellt der Anbieter nach Vertragsschluss eine Rechnung über den vereinbarten Betrag. Auf Wunsch des Kunden kann im Angebot eine Zahlung in 3 bis 6 Monatsraten vereinbart werden. Monatliche Leistungen werden im Voraus zu Beginn des jeweiligen Monats berechnet.
(4) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt ohne Abzug zu zahlen. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen nach § 288 BGB.
(5) Gerät der Kunde mit einer Rate oder einer Monatszahlung mehr als 30 Tage in Verzug, kann der Anbieter weitere Leistungen bis zum Ausgleich zurückhalten, nachdem er dies dem Kunden in Textform angekündigt hat.
§ 9 Nutzungsrechte
(1) Der Kunde erhält an den für ihn erstellten Werken (insbesondere Website, Texte, Gestaltungen und Anzeigen) ein zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht für die Zwecke seines Betriebs. Die Nutzungsrechte gehen erst mit vollständiger Zahlung der Vergütung auf den Kunden über. Bis dahin ist eine Nutzung nur widerruflich gestattet.
(2) Websites im Paket Start beruhen auf Branchenvorlagen des Anbieters, die auch für andere Kunden verwendet werden. An der Vorlage selbst (Aufbau, Gestaltung, Programmcode) erhält der Kunde ein einfaches, nicht ausschließliches Nutzungsrecht für seine eigene Website. Eine Weitergabe oder Nutzung der Vorlage für Dritte ist nicht gestattet.
(3) Texte, Fotos und Logos, die der Kunde liefert, bleiben Eigentum des Kunden.
(4) Der Anbieter darf die fertige Arbeit unter Nennung des Kunden als Referenz auf seiner Website und in Präsentationen zeigen, sofern der Kunde dem nicht in Textform widerspricht.
§ 10 Zurückbehaltungsrecht und Aufrechnung
Der Kunde kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht kann er nur ausüben, wenn sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht. Das Leistungsverweigerungsrecht nach § 320 BGB bleibt unberührt.
§ 11 Mängelrechte
(1) Für Mängel an Werkleistungen gelten die gesetzlichen Vorschriften (§§ 633 ff. BGB), soweit nachfolgend nichts anderes bestimmt ist.
(2) Ist der Kunde Unternehmer, hat er erkennbare Mängel innerhalb von 14 Tagen nach Abnahme in Textform anzuzeigen. Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt gegenüber Unternehmern ein Jahr ab Abnahme. Dies gilt nicht für Ansprüche wegen Vorsatz, Arglist, Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit und für die Haftung nach § 12 Abs. 1.
(3) Keine Mängel sind Änderungen, die nach der Abnahme durch den Kunden oder Dritte vorgenommen werden, sowie Fehler, die auf Systemen, Diensten oder Updates Dritter beruhen (z. B. Browser, Hosting-Anbieter, Plattformen), soweit der Anbieter sie nicht zu vertreten hat.
§ 12 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer übernommenen Garantie.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
(4) Der Kunde ist für die regelmäßige Sicherung seiner Daten selbst verantwortlich, soweit diese Aufgabe nicht ausdrücklich dem Anbieter übertragen wurde.
§ 13 Laufzeit und Kündigung
(1) Verträge über monatliche Leistungen (Betreuung der Website, Betreuung von Werbeanzeigen) werden auf unbestimmte Zeit geschlossen. Sie können von beiden Seiten mit einer Frist von einem Monat zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden.
(2) Die Kündigung bedarf der Textform (z. B. E-Mail oder Brief).
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
(4) Für Werkleistungen gelten die gesetzlichen Kündigungsregeln (§ 648 BGB). Kündigt der Kunde vor Fertigstellung, behält der Anbieter den Anspruch auf die vereinbarte Vergütung abzüglich ersparter Aufwendungen.
§ 14 Widerrufsrecht für Verbraucher
Ist der Kunde Verbraucher, steht ihm ein gesetzliches Widerrufsrecht nach Maßgabe der Widerrufsbelehrung zu, die ihm vor Vertragsschluss zur Verfügung gestellt wird.
§ 15 Datenschutz
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten der Kunden zur Vertragsabwicklung und, soweit gesetzlich zulässig, für eigene Werbung. Einzelheiten enthält die Datenschutzerklärung unter https://erstblick.com/datenschutz/.
§ 16 Änderung der AGB
(1) Der Anbieter kann diese AGB für laufende Verträge über monatliche Leistungen ändern, soweit dies wegen geänderter gesetzlicher Vorgaben, Rechtsprechung oder technischer Rahmenbedingungen erforderlich ist und die wesentlichen Vertragsbestandteile (Art und Umfang der Leistung, Preis, Laufzeit) nicht berührt werden.
(2) Der Anbieter teilt dem Kunden Änderungen mindestens vier Wochen vor ihrem Inkrafttreten per E-Mail mit. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist in Textform, gelten die geänderten AGB als angenommen. Auf das Widerspruchsrecht, die Frist und die Folge seines Schweigens weist der Anbieter in der Mitteilung gesondert hin. Widerspricht der Kunde, gelten die bisherigen AGB fort. Beide Seiten können den Vertrag dann mit der Frist nach § 13 kündigen.
§ 17 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Kunde Verbraucher mit gewöhnlichem Aufenthalt in einem anderen Staat, bleiben die zwingenden Verbraucherschutzvorschriften dieses Staates unberührt.
(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der Geschäftssitz des Anbieters. Der Anbieter ist berechtigt, auch am Sitz des Kunden zu klagen.
§ 18 Schlussbestimmungen
(1) Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
(2) Der Kunde darf Rechte und Pflichten aus dem Vertrag nur mit vorheriger Zustimmung des Anbieters in Textform auf Dritte übertragen. § 354a HGB bleibt unberührt.